Schwarzkümmel – Heilpflanze aus dem Orient

Die alten Pharaonen wussten schon um die heilende Wirkung des Schwarzkümmel bzw. des Schwarzkümmelöls. Nicht umsonst wurde der Begriff „das Gold der Pharaonen“ geprägt. Bei den vielen verschiedenen Inhaltsstoffen des Schwarzkümmelöls stechen besonders die Antioxidantien hervor. Zu den Antioxidantien zählt man dabei die mehrfach ungesättigten Fettsäuren so wie die verschiedensten Vitamine. Bei der Herstellung von Schwarzkümmelöl wird heutzutage versucht die Inhaltsstoffe Kohlenhydrate und Proteinen, beide haben einen Anteil von je 30% sind aber aus medizinischer Sicht eher unwichtig, zu reduzieren.

Die Heilkraft der Kamille

Die Kamille zählt zu den anerkannten Heilpflanzen. Der Verband der deutschen Drogisten hat die Echte Kamille 1987 zur Arzneipflanze des Jahres ausgewählt. Außerdem erhielt die Pflanze 2002 noch die Auszeichnung Heilpflanze des Jahres.

Pflanzenbeschreibung Kamille

Die Kamille erreicht als einjährige krautige Pflanze eine Wuchshöhe von etwa 40 cm oder mehr. Gefiederte Blätter wachsen aus den nach oben strebenden Blütenstandstielen. Kamillen zählen zur Familie der Korbblütler und entwickeln Blütenköpfchen mit einem Durchmesser von bis zu 25 mm. 20 bis 30 weiße Hüllblätter, die sich zum Ende der Blüte zurückschlagen, umrunden den gelben Korb mit Röhrenblüten. Der typische Kamillengeruch strömt aus allen Teilen der Pflanze. Die Echte Kamille wächst auf kalkarmen, sonnigen Äckern und auf Ödland. Beim Sammeln des Krautes empfiehlt sich darauf zu achten, dass die Pflanzen wegen der vorhandenen Abgase nicht direkt am Straßenrand stehen. Verwendet werden die Blüten, die am besten in der Zeit vom Mai bis Juli an einem regenlosen Tag gepflückt und an einem schattigen Ort getrocknet werden.

Das große Schwarzkümmel Heilbuch

Sylvia Luetjohann, 1944 geboren, studierte Kulturwissenschaften und Literaturwissenschaften in Frankfurt am Main und arbeitete im Anschluss als Bibliothekarin als Buchhändlerin und als Verlegerin. Heute ist Sylvia Luetjohann als freie Übersetzerin sowie als Lektorin und als Autorin tätig. Einen wesentlichen Teil ihres Lebens nimmt die Ausübung des tibetischen Buddhismus, besonders nach der Tradition von Kagyü und Nyingma ein.

Das große Schwarzkümmel Handbuch schrieb Sylvia Luetjohann in ihrer Zeit als Autorin. In diesem großen Ratgeber wird die Herkunft und die Verwendung von Schwarzkümmel eingehend beschrieben. Durch ihre Jahrelange Überzeugung ob der Heilwirkung von Schwarzkümmel, beschreibt Sie detailliert die verschiedenen Arten von Schwarzkümmel sowie die Fachgerechte Weiterverarbeitung der Pflanze. Zudem geht die Autorin auf unterschiedlichste Krankheiten ein und beschreibt die passende Dosierung des Schwarzkümmels zur Behandlung der Leiden.

Fieber – und jetzt?

Fieber ist eine natürliche Abwehrreaktion des Körpers und tritt sowohl bei Kindern wie auch Erwachsenen auf. Die erhöhte Körpertemperatur führt zu anhaltender Erschöpfung und Müdigkeit. Ärzte empfehlen ein Fieber nicht sofort mit fiebersenkenden Präparaten zu bekämpfen, sondern den Körper auf „natürliche“ Weise den Krankheitserreger bekämpfen zu lassen. Bei Temperaturen ab 39° Grad treten häufig Kopf- und Gliederschmerzen auf, weswegen fiebersenkende Maßnahmen als angenehm empfunden werden.

Medikamente wie Ibuprofen oder Paracetamol sind im Kampf gegen Fieber sehr effektiv und beliebt. Bei Kindern ist das Verabreichen von Zäpfchen oder Säften empfehlenswert, während Erwachsene Tabletten bevorzugen. Die Dosierung muss auf das Alter oder das Körpergewicht abgestimmt werden, weswegen es sich empfiehlt, vor einem Verabreichen den Beipackzettel zu studieren.

Tees der Sorten Holunder und Lindenblüten wird eine schweißtreibende Wirkung nachgesagt. Diese Wirkung soll den Körper in der Bekämpfung der Krankheitserreger unterstützen. Ein Nachweis für die Wirksamkeit dieser Pflanzen konnte bisher allerdings nicht vorgelegt werden. Auch die Hagebutte als Vitamin-C-Lieferant ist in der Erkältungszeit sehr gefragt.

Vegane Ernährung hilft Blutzucker senken

Das zumindest behauptet eine Ernährungsberater und Heilpraktiker, die vor einigen Jahren die vegane Ernährung für sich entdeckt hat.

Dies gilt jedoch nur für Diabetiker des Typs II. Für Diabetiker des Typs I kann die Schulmedizin derzeit keine Heilung anbieten. Sie sind weiterhin auf die Insulinzufuhr von außen angewiesen. Typ-II Diabetiker können jedoch den Blutzuckerspiegel durch richtige und gesunde Ernährung und Bewegung lange Zeit auf einem guten Niveau halten und sich so vor Folgekrankheiten wie Herzinfakt, Schlaganfall oder Nierenversagen schützen.

In der Regel wird Patienten dabei eine fettreduzierte Ernährung empfohlen. Von Kohlenhydraten mit hohem glykämischen Index soll man sich fernhalten. Insbesondere abends raten Ärzte den Verzehr von kohlenhydratehaltigen Produkten wie Brot, Kuchen, Nudeln, Kartoffeln etc. ab.

Spirulina – Eiweißreiche Nahrungsergänzung

Vegetarier haben es schwer eine pflanzliche Alternative zu so Nährstoffreicher Nahrung wie Fleisch und Fisch zu finden. Die Microalge Spirulina, im übrigen eine Süßwasseralge, stellt da eine sehr schöne Ausnahme dar. Nicht nur ist Spirulina mit einer Menge an verwertbaren Eiweiß ausgestattet, sie beherbergt auch noch zahlreiche Vitamine wie zum Beispiel Vitamin B12. Das besondere daran, Vitamin B12 ist sonst in pflanzlicher Nahrung nur äußerst selten zu finden.

Als kleines Beispiel dafür, 28gramm Spirulina enthalten in etwa so viel Eiweiß wie 100gramm Fleisch, was auch an dem geringen Wassergehalt der kleinen Alge liegt. Wer also seinen Nährstoffbedarf auch ohne Ei, Fleisch und Fisch decken möchte, der hat mit Spirulina eine echte Alternative zur Hand.

Schwarzkümmel richtig dosieren

Schwarzkümmelöl findet immer mehr anklang bei der Stärkung des Immunsystem und bei der Bekämpfung von verschiedensten Krankheitssymptome. Durch die verschiedenen Inhaltsstoffe des Öls kann Schwarzkümmel gut vom Körper aufgenommen werden und ist zudem bei den verschiedensten Erkrankungen einsetzbar. Eine Überdosierung kann in aller Regel nicht stattfinden, wer sich trotzdem nicht sicher ist, der findet Fachkundige Hilfe in jeder Apotheke.

Ein Grundsatz lautet, je Hochwertiger das Öl, desto geringer muss die einzunehmende Dosis ausfallen. Ein weiterer Unterschied bei der Dosierung ist die gewählte Variante des Schwarzkümmelöls. Tabletten oder Pulver, wobei dies einzig und allein an den Vorlieben des Konsumenten liegt, unterscheiden sich in der empfohlenen Menge. Eine Grundregel, drei Kapseln sind gleich ein Teelöffel.