Mit der richtigen Atmung besser regenerieren

In der heutigen Zeit von langem Sitzen, falscher Haltung und viel Stress atmen viele Menschen nur mit der Brust ein, doch die natürliche Atmung ist die sogenannte Bauchatmung. Sie ist ein wichtiger Bestandteil jahrtausendealter Gesundheitsmethoden wie etwa dem Yoga und wird auch seit jeher in den asiatischen Kampfkünsten genutzt. Bei ihr handelt es sich um die gesündeste Form des Einatmens und sie hilft dem Körper und Geist dabei sich schneller zu erholen.

Wie der Name schon sagt, wird bei der Bauchatmung die Luft tief eingesaugt, so dass sich der Bauch ausdehnt. Durch diese tiefe Form der Atmung kann der Körper mehr Sauerstoff aufnehmen und es kommt mehr Energie in die Zellen, die Muskeln und zum Gehirn. Da Sauerstoff das mit Abstand wichtigste Element für alle menschlichen Zellen und damit den Körper ist (ohne Wasser kann man bis zu 3 Tage überleben, ohne Essen noch länger aber ohne Sauerstoff keine 5 Minuten), ist eine möglichst hohe Aufnahme selbstverständlich von Vorteil.

Weiter Pluspunkte der Atmung in den Bauch sind die Beruhigung, da man sich wie bei einer Meditation auf das Ein- und Ausatmen konzentrieren muss sowie der Effekt, dass durch die tiefe Bauchatmung die inneren Organe quasi „massiert“ werden. Dies fördert vor allem die Verdauung.

Die tiefe Bauchatmung muss allerdings meistens erst wieder erlernt und geübt werden – es reichen aber täglich ein paar Minuten. Am einfachsten setzt man sich bequem hin oder legt sich flach auf den Rücken. Dann gilt es sich auf das tiefe Einatmen zu konzentrieren, die Luft einen Moment im Bauchraum zu halten und dann ebenso bewusst wieder langsam auszuatmen.